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Der Kontakt zu den Menschen in den verschiedenen Regionen Lateinamerikas ist ein intensiver Bestandteil meiner Aufenthalte. Das Gespräch mit dem einfachen Obdachlosen oder der tüchtigen Marktfrau kommt meist von selbst zustande. Oft sind Momente jedoch flüchtig kurz, so dass die Körpersprache Brücken schlagen und das Gefühl der Zugehörigkeit vermitteln muss. Die Sympathie, welche in einigen Begegnungen entsteht sind rührende und weitreichende Lebenserfahrungen. Meist tief sitzt die Armut in ihren Seelen fest verankert. Doch hoffnungslos sind sie selten. Sie kämpfen in ihrer Welt mit den bescheidenen Mitteln welche Ihnen zur Verfügung stehen. Sie sind tapfer und nehmen tagtäglich die bürde ihres Daseins auf sich. Wie dünn der Faden ihrer Existenz das leben umklammert ist ergreifend. Es liegt nicht in meiner Absicht diese Armut bloßzustellen, viel mehr sie deutlich in Berührung mit dem Betrachter zu bringen. Ihn darauf aufmerksam zu machen wie empfindlich und verwundbar diese Menschen in ihrer rauen und unbarmherzigen Welt leben. |
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